Soziales Netzwerk Leopoldshöhe

„Greffen, kleinet Dourp in't Mönsterland“
Tor in die „Münstersche Tiefebene“

 

5 Tage Radelspaß vom 25. - 29. Mai 2009 im weiten Land zum Tor in die münsterische Tiefebene hatte uns Reinhard Leimkühler versprochen.
Entspannt und von keiner Steigung beeinträchtigt sollten wir gelassen   radeln.Wie von Reinhard gewohnt, war strahlender Sonnenschein. Aber am dritten Tag begann unser Reinhard zu schwächeln. Es war bedeckt. Immerhin regnete es nicht, darauf kann man sich verlassen. Aber vom Wind hat er nichts gesagt und der war heftig.

37 Netzwerker/innen, aufgeteilt in drei Gruppen, machten sich am Montag auf nach Harsewinkel, um die Fa. Claas zu besichtigen. Es ist schon beeindruckend, an der Fertigung dieser Giganten einmal hautnah zu schnuppern.

Die Weiterfahrt führte uns zu einem Motorrad- und Puppenmuseum. Die Besitzerin empfing uns in einem nicht zu beschreibenem Sammelsurium. Alle möglichen Fabrikate in allen Zuständen des Verfalls standen dort neben-, über- und untereinander und ohne die entsprechenden Erklärungen ihrer Herrin konnte sich dort kein Mensch zurechtfinden. Und genauso bot sich das Puppenmuseum dar.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Warendorf, um zunächst das Landesgestüt zu besichtigen. Fast 70 Hengste stehen dort. Aber die braucht man nicht zu beneiden. Lebendige Stuten lernen sie nicht kennen. Angeblich zu gefährlich. Wie sich die Pferde bloß bis heute weiterentwickelt haben, als es noch keine Deckstationen gab. Unser Führer durch das Gestüt machte dann mit uns eine Altstadt-Führung durch Warendorf, die begeisternd war.

Der dritte Tag führte uns in die Fleischfabrik Wiltmann in Versmold. Man nennt es dort die gläserne Fabrikation. Die Besucher können dort von oben, abgeschirmt durch eine gläserne Galerie, die Produktion vom Zerlegen bis zur Fertigung beobachten. Beim anschließenden Einkauf im werkseigenen Shop kam Neid auf die dortigen Anwohner auf.

Am Donnerstag sollten wir es uns im Landhaus Buddenkotte in Fürchtorf gut gehen lassen. Dort zaubert Wiltrud Schulte-Wien ihre Marzipan-Aprikosen- Schichttorte nicht mehr für den WDR, sondern schwingt den Kochlöffel. Hier erfuhren wir auch die wahre Bedeutung des Kreises WAF-N 123.
" Wir Armen Fürchtorfer ". Wer die riesigen Flächen des Spargelanbaus  gesehen hat, kann dem nur zustimmen.

Aber die Tage gingen rasend schnell vorbei und es mußte wieder gepackt werden. Aber es war wunderschön und hoffentlich bietet uns Reinhard weiterhin noch viele schöne Touren an. Nochmals ganz herzlichen Dank von uns allen für all die Mühe, die eine solche Fahrt mit so vielen Teilnehmern bereitet.

 

Ullrich Wellmann

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