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Soziales Netzwerk Leopoldshöhe

Stand 03.11.2018

Bisher im Erzählcafé

Uli Lasar im Erzählcafe des Netzwerkes am 07.05.2018

Uli Lasar erzählte mit eindrucksvollen Fotos  über seinen Besuch bei den Batwa im Südwesten Ugandas  und einem Projekt zur Verbesserung der Lebenssituation der Bewohner in dem Dorf Omukabingo. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlebten einen eindrucksvollen Bericht und zeigten ihr Interesse mit vielen Fragen.

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Die Batwa auch bekannt unter dem Namen Pygmäen waren   Waldbewohner. Seit hunderten von Jahren lebten sie im und mit dem Regenwald. Die Umwidmung des Bwindi Urwalds in einen ugandischen Nationalpark ermöglichte es der Regierung die Batwas aus dem Regenwald zu vertreiben. Ohne staatliche Hilfe müssen sie nun außerhalb des Waldes und am Rande der Gesellschaft leben und mühsam neue Kulturtechniken (Handwerk, Landwirtschaft) erlernen. Der Bwindi-Nationalpark „gehört“g nun den Berggorillas, die viele zahlungskräftige Touristen anlocken. Leider fließt von diesen Einnahmen nichts an die ursprünglichen Waldbewohner. Es fehlt vor allem die Versorgung mit Trinkwasser, das Know How  zum Bau und Erhalt von Häusern und Zisternen und Toiletten, Möglichkeiten um Solarenergie für elektrisches Licht zu nutzen, das Wissen über Hygiene in dörflichen Gemeinschaften.

Nicht weit entfernt von den Batwas existiert das Dorf  Omukabingo. Hier wohnen keine Batwas, aber Menschen, die sich in besonderer Weise engagieren um ihr Dorf zu entwickeln. Insbesondere ist es eine Frauengruppe die Visionen, für eine bessere Zukunft umsetzen möchte. Sie wünschen sich Solarlicht für jedes Haus statt des  stinkenden und qualmenden Kerosin Lichts , eine bessere Ausstattung der Schule – mit Bänken und Tischen, Tafeln und Lernmaterialien,  eine zweite Lehrkraft für die ca. 85 Kinder  und sauberes, trinkbares Wasser am besten aus einem eigenen Brunnen. Wer die Arbeit von Uli Lasar, der demnächst wieder in dieses Dorf in Uganda fährt, unterstützen möchte, wende sich bitte an ihn unter der Telefonnummer: 01520 85 35 478

Die Teilnehmer waren durch den authentischen Vortrag beeindruckt und schlossen sich dem Dank an Uli Lasar durch den Moderator des Erzählcafes, Detlev Gadow, mit  viel Applaus an.

 

Hubertus von Daniels im Erzählcafé des Netzwerkes
am 27.11.2017


Die wechselhafte Geschichte des Gutes Niederbarkhausen und die landwirtschaftliche Existenz des Hofes in der Gegenwart war Thema im 1. Erzählcafe des Netzwerkes Leopoldshöhe im Herbst 2017.
Für Leopoldshöhe ist Niederbarkhausen von besonderer historischen Bedeutung. Die Zuhörerinnen und Zuhörer erlebten einen historische Rückblick auf die Entwicklung des Gutes, seiner Menschen und seiner Wirkungen. Ergänzt wurde die "Erzählung" durch die Situation der Landwirtschaft des Hofes heute.

 

Erzählcafé am Montag, 10. März 2014, 16.00 Uhr im Leo`s

mit Gerd Wolter zum Thema:
Korea, kleiner "Tigerstaat" am Rande des Pazifik

 

Der Leopoldshöher Bürger Gerd Wolter lebte beruflich sechs Jahre in Korea. In seinem Vortrag erzählte er nicht aus der Sicht eines Touristen sondern eines "Einheimischen".

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 Mittels Geschichten, Anekdoten, Bildern und kleinen Videofilmen berichtete er über Land & Leute, Kultur & Religion, Politik & Verwaltung, Tradition & Moderne, Ausbildung & Arbeit, Sprache & Schrift, Essen & Trinken. Ein spannender, abwechslungsreicher, ein sehr interessanter Vortrag in der Reihe Erzählcafé. Er weckte Interesse und Verständnis für diesen kleinen, aber wirtschaftlich bedeutenden "Tigerstaat”, der mit Deutschland lange das Schicksal der politischen Trennung teilte.

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 Erzählcafe mit Klaus Stoevesandt

am 14. Mai 2013 im Leo’s

 

"Wie gehen wir Menschen mit der Welt des Lebens um?" "Gibt es Grenzen für menschliches Handeln, die nicht überschritten werden sollten?"

Im Rahmen des "Erzählcafes" im Netzwerk Leopoldshöhe konnte Heinz-Detlev Gadow eine zahlreiche und interessierte Zuhörerschaft zu dem Vortrag mit Klaus Stoevesandt zum Thema "Gedanken zu einer humanen Gesellschaft: Albert Schweitzer und Albert Camus" begrüßen.

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Seit vielen Jahre hat sich der Vortragende  mit  Camus und Schweitzer beschäftigt. Obwohl ihre grundlegenden Gedanken dem Leser zunächst  sehr unterschiedlich erscheinen, lassen sich doch  viele Gemeinsamkeiten entdecken.  Von entscheidenden Beiträgen Schweitzers und Camus zu einer Weltordnung der konkreten Mitmenschlichkeit berichtete Klaus Stoevesandt anhand vergleichender Textausschnitte.So erschloss sich auch aus der Zusammenschau ein gedankliches Neuland für einer humanere Gesellschaft nach zwei verheerenden Kriegskatastrophen.

Zwar setze uns das menschliche Bewusstsein in einen Widerspruch zur Natur. Jedoch als Teil der Natur,  müsse er lernen, Grenzen des "Machbaren" nicht zu überschreiten, d.h. maßvoll und achtsam zu handeln, indem er  Ehrfurcht oder Respekt vor allem Leben entwickelt.

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In der anschließenden von Detlev Gadow eröffneten Diskussion kreisten die Gedanken um Schweitzers und Camus Anspruch des individuell verantworteten ethischen Handelns ohne ideologische Vorgaben. Ist dem Individuum eine Entscheidung über menschliches oder unmenschliches Handeln intuitiv möglich?  Ist es nicht oft  ehrlicher zuzugeben, sich erst umfassender  informieren zu müssen?

Welches sind daher  konkrete Folgerungen für uns heute?

Ehrfurcht vor dem Leben lässt sich sicher z.B. nicht mit der industrialisierten Tierhaltung, nicht mit genetisch manipulierten Pflanzen oder Lebensmitteln vereinbaren. Auch hier ist  das wache Auge jedes Kunden gefragt.

Die Teilnehmer/innen dankten Klaus Stoevesandt für ein „Erzählcafe“ das zum Nachdenken und Handeln veranlassen kann. Eine Fortsetzung ist geplan

 

 

 

NABU im Erzählcafé

  • Einen sehr informativen und kurzweiligen Nachmittag erlebten zahlreiche Besucherinnen und Besucher des Erzählcafés im LEO`S am Montag, 24. Januar 2012, nachmittags.
  • Zu Gast war der langjährige Vorsitzende des Leopoldshöher Naturschutzbundes Ewald Thies. Er erzählte wie er motiviert wurde sich für den Naturschutz einzusetzen und auf welchen Wegen er schließlich zu der ehrenamtlichen Tätigkeit im NABU gekommen ist. Dann  berichtete er von den zahlreichen und vielfältigen Aktivitäten der Nabu Gruppe in Leopoldshöhe.

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    Die Zuhörer erfuhren von der Biotoppflege , dem Gewässerschutzkonzept, der Anlage und Bedeutung von Gehölzinseln und Ausgleichsflächen, der Erfassung von Muscheln, Süßwasserkrebsen und Amphiben und dem Schutz der Fledermäuse. Mitglieder des NABU`s bauen auch Eulenkästen, Nistkästen und übernehmen die Brutkontrolle. Ein weiteres Aufgabenfeld ist die Erarbeitung von Pflegevorschlägen und Übernahme von Pflegearbeiten im Naturschutzgebiet des Windwehetals und des Heipker Sees. Immer wieder brachten sich die Zuhörer mit Fragen ein und erfuhren so viel Neues über die Artenvielfalt und den Naturschutz in Leopoldshöhe. Mit dem Eindruck einen besonders interessanten Nachmittag erlebt zu haben wurde Ewald Thies für sein Erzählen gedankt.

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Rollendes Erzähl -Cafe
am 22.10. und am 29.10.2010

Thema: „Auf den Spuren der Anfänge Lippes: Lippstadt – Lipperode – Cappel

Am Freitag, 22 Oktober und 29. Oktober,  ist Burkhard Meier, Geschäftsführer des Lippischen Heimatbundes, zum dritten Mal mit dem Netzwerk Leopoldshöhe gefahren, um die  Geschichte Lippes mit den Teilnehmern zu erkunden.

Diesmal ging  es über Horn, Schlangen nach Paderborn und von dort über Salzkotten nach Lippstadt.

In Lippstadt führte ein Gang durch die Stadt zum Denkmal Bernhard´s II, der Stadtgründer von Lippstadt und Lemgo ist  und die Falkenburg erbaut hat. Besichtigt wurde auch die Große Marienkirche und die Stiftsruine (Platz der ersten Residenz der Edelherren zur Lippe).

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Nach dem Mittagessen wird das ehemalige Lippische Damenstift Cappel (vormaliges Kloster, hervorragende Klosterkirche) besichtigt.201010_Lipperode

Ein Gang durch Lipperode (ehem. Exklave, kirchlich noch bis 1980 zu Lippe gehörend) schloss sich an, ebenso wie die Besichtigung der Burgruine, der ehemaligen Besitzung der Edelherren zu Lippe.

 

 

Netzwerkerinnen und Netzwerker in Stadthagen während der Fahrt ins Schaumburger Land am 23.04.2010

 

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