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Netzwerker auf den Spuren der Wikinger
Zurück in Leopoldshöhe von einer außergewöhnlichen Reise nach Schleswig-Holstein waren alle Teilnehmer/innen begeistert.
Vier Tage – vom 3. bis 6. Juli - war eine Gruppe des Netzwerkes unterwegs auf den Spuren der Wikinger.
Nach einem ausgiebigen Frühstück am Sonntagmorgen in Bad Fallingbostel ging es nach Lübeck, der Hansestadt, die nach Haithabu an der Schlei – Handelsstadt der Wikinger - zur Handelsmetropole an der Ostsee wurde. Eine Führung durch die Altstadt von Lübeck unter fachkundiger Leitung brachte überraschende Informationen über das Leben der Lübecker in der Vergangenheit. Abends erreichte die Gruppe das Hotel in Schleswig.
Der nächste Tag war anstrengend für alle. Nach einer hochinteressanten Führung durch die Altstadt von Schleswig mit Dombesichtigung und Fischerholm ging es ins Schloss Gottorf, wo uns eine Prinzessin des Schlosses erwartete und durch ihr bewegtes Leben im Herzogtum Gottorf mit ihrer wechselvollen Geschichte führte. Anschließend konnte die Gruppe im Schlosspark in einem echten Globus in den Sternenhimmel von Schleswig zu schauen, eine Auftragsarbeit Herzog Friedrichs III. Gottdorf um 1650 erbaut. Niemand zeigte echte Ermüdungserscheinungen als es danach nach Haithabu ging, in das neue Museum über die Geschichte der Wikinger und ihrer Handelswege.
Abends erfreute die Gruppe der Shantychor Schleswig mit maritimer Musik.
Am Dienstag folgte eine dreistündige Fahrt mit dem Schiff „Wappen von Schleswig“ von Schleswig nach Kappeln. Eine Fahrt auf dem wunderschönen Ostseefjord. Nach kurzer Besichtigung von Kappeln und der schönen Kirche ging es mit dem Bus über die Schleidörfer und dem Besuch von Sieseby zurück nach Schleswig, nicht ohne sich im berühmten Cafe Kroog mit einem dicken Stück Torte mit Kaffee zu stärken.

Am Rückreisetag konnte die Gruppe bei herrlichem Sommerwetter und leichtem Wind von der Nordsee die hübsche Stadt am Meer – Husum – geniessen. Nach einem ausgiebigen Stadtbummel ging es zum Schluss der Reise nach Tönning zum Besuch des Multimar Wattforums. Unter sachkundiger Führung durch Meeresbiologen konnten die Teilnehmer das unglaublich reichhaltige Leben in der Nordseen anschaulich begreifen.
Es war eine Studienreise und hat den Teilnehmern viele neue Erkenntnisse und Einsichten gebracht, es war aber insbesondere auch eine Netzwerk-Reise, die die Möglichkeit bot miteinander sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Die mitfahrenden Netzwerker/innen sind sich wieder ein Stück näher gekommen und besser gerüstet für das Älterwerden. Die Reiseleiter, Siggi Bittner und Detlev Gadow können mit dem Ergebnis zufrieden sein. Deutlich war zu spüren, dass weitere Reisen hoch willkommen sind.
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